Kostenerstattung bei GKV-Patienten

Kostenerstattung bei Patienten mit einer Gesetzlichen Krankenkasse (GKV)

Wir, die Privatpraxis für Upright MRT Dr. Michael Schräder, sind eine Privatpraxis. Das heißt, dass wir nicht direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) die Kosten der Untersuchung verrechnen können. Dies liegt daran, dass zur direkten Abrechnung mit den GKV eine spezielle Abrechnungsgenehmigung mit den GKV vorhanden sein muss, welche unsere Praxis jedoch nicht besitzt. Das Upright MRT erfüllt vom technischen Aspekt jedoch die von den GKV vorgebebenen Anforderungen, alle Qualitätskriterien werden somit erfüllt.

Wenn ein Patient mit einer GKV zu uns kommt, dann behandeln wir den Patienten wie einen Selbstzahler. Das heißt, er schließt einen Behandlungsvertrag mit der Privatpraxis für Upright MRT ab (wie auch die Privatpatienten). Die Privatpraxis für Upright MRT hat keinen Vertrag mit den GKV, auf Grund dessen zahlen die GKV auch kein Geld an uns. Der Patient hat jedoch einen Vertrag mit der GKV, so kann er von der GKV unter besonderen Bedingungen die Kostenerstattung von der GKV fordern.

Für die Kostenerstattung sollten folgende Schritte berücksichtigt werden:

1.) Es muss einen Grund geben, warum die Untersuchung bei uns in der Praxis durchgeführt werden muss und nicht in einer anderen radiologischen Praxis. Gründe hierfür sind häufig Platzangst (Klaustrophobie), dass eine Untersuchung des Patienten wegen z.B. starker Luftnot, M. Bechterew oder Schmerzen etc., nur im Sitzen, aber nicht im Liegen, durchgeführt werden kann. Oder es soll ein Wirbelgleiten, eine Spinalkanalstenose etc. dargestellt werden, hierzu sind Funktionsaufnahmen notwendig. Auch diese können auf Grund der technischen Voraussetzungen nur bei uns in der Praxis für Upright MRT durchgeführt werden. Ansonsten wäre nur eine konventionelle Myelographie mit deutlich höheren Risiken zur weiteren Abklärung möglich. Viele Patienten geben zudem an, dass sie nur im Stehen oder beim Gehen Beschwerden haben, aber nicht im Liegen. Daher macht auch eine Untersuchung in der Position Sinn, in der der Patient auch Schmerzen hat.

2.) Die Bescheinigung für den Grund der Untersuchung muss vom überweisenden Arzt ausgestellt werden. Entsprechende Vordrucke können weiter unten auf dieser Seite heruntergeladen werden (Word Dokumente). Wichtig ist jedoch, dass der überweisende Arzt die besondere Problematik / Beschwerden des Patienten berücksichtigt, ansonsten kann es Probleme mit der Kostenerstattung durch die Krankenkasse geben. Eine allgemeine Begründung reicht den GKV meistens nicht (wie: Schmerzen, Angst…).

3.) Von der Privatpraxis für Upright MRT bekommt der Patient einen Kostenvoranschlag für die jeweilige Untersuchung und eine Bescheinigung, dass das Upright MRT die Qualitätsanforderungen erfüllt und den radiologischen Standards entspricht.

4.) Alle Bescheinigungen reicht der Patient dann zusammen bei der GKV ein. Die Bearbeitungszeit dauert ca. 1 bis 2 Wochen, diese kann verkürzt werden, wenn sich der Patient persönlich mit der Krankenkasse in Verbindung setzt. Erst wenn der Patient eine Kostenzusage der GKV erhält, sollte ein Termin bei uns vereinbart werden. Ansonsten erhalten die Patienten die Kosten häufig nicht von der GKV erstattet, die Kosten für die durchgeführte Untersuchung müssen dann vom Patienten selber getragen werden. Sollte jedoch auf Grund der Klinik sofort eine Untersuchung durchgeführt werden müssen, dann vereinbaren Sie einen direkten Termin mit unserer Praxis. Eine Kostenübernahme durch die GKV ist dann erfahrungsgemäß aber eher schwierig.


pdf

Vorlage Begründungsschreiben für eine Funktionsuntersuchung der Wirbelsäule im Upright-MRT

Vorlage Begründungsschreiben für eine Upright-MRT Untersuchung im Sitzen oder Stehen

Vorlage Begründungsschreiben für eine Upright-MRT Untersuchung bei Klaustrophobie